
Rainer Barzen. AUGENBLICK MAL!
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Rainer Barzens malerische Werke zeugen von Darstellungstraditionen, vom Sehen, von Prozessen und Mechanismen der Wahrnehmung, von Psychologie, Suggestion, lllusion und Magie. Mit farbsatter Ölmalerei und dem aus der Fotografie entlehnten Mittel des Zooms verschafft er den Betrachtenden neue Seh-Erfahrungen und lehrt sie erneut das Staunen über die Kunst und sich selbst. Im Tal Museum Engelberg ist Rainer Barzen mit einer Auswahl «Close up» (Nahaufnahmen)-Bilder vertreten, die er seit 2003 kontinuierlich weiterverfolgt. Der Anlass dazu war eine intensive Begegnung mit einem späten Selbstbildnis von Rembrandt (1568), das er in der Frick Collection in New York gesehen hatte und mit dem ihn zum ersten Mal das Gefühl beschlich „…nicht ich schaue das Bild an, sondern das Bild schaut mich an!“ In der Folge holte er zahlreiche Augenpartien berühmter Porträts der Kunstgeschichte und einiger Zeitgenossen wie mit einem Zoomobjektiv in die Nähe und vergrösserte die kleinen Ausschnitte ins Monumentale Rainer Barzen (*1957 Rheinhausen/Duisburg, lebt in Köln) hat von 1976-82 an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert. Von 1990-94 hatte er eine Gastprofessur an der Kunstakademie Münster und von 2003-05 eine Vertretungsprofessur an der Universität zu Köln. Seit 2005 ist er Dozent für experimentelles Gestalten an der Universität Köln. Bildlegende:
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